Die Zukunft von Office - kostenlos und werbefinanziert?

20. September 2007, 11:44
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Microsoft trifft noch keine definitiven Aussagen ist aber bereit intern über alle Möglichkeiten nachzudenken

Der Softwarekonzern Microsoft sucht nach neuen Möglichkeiten und Wegen für den Vertrieb und die Nutzung seiner Büro-Suite Office. Unter dem Motto Software as a Service sollen die Anwendungen den AnwenderInnen und vor allem auch den Unternehmen in neuen Formen bereit stehen – wie das in der Realität aber wirklich aussieht, weiß man noch nicht.

Alternativen

Auf der Microsoft Partner Conference kündigte Chris Capossela an, dass der Konzern seine „Marketing-Intelligenz hinter alternative Geschäftsmodelle und alternative Distributions-Wege für Office“ stecken würde. „Office wird von unzählig vielen AnwenderInnen verwendet, aber viele verwenden ältere Versionen der Software“, so Capossela, der neue Lizenzmodelle und auch Tarife in den Raum stellte.

Office – kostenlos und werbefinanziert

Eine Möglichkeit, die schon seit geraumer Zeit diskutiert wird, ist eine kostenfreie Online-Version von Office, die werbefinanziert ist. Offiziell wurde zwar noch kein Kommentar von Microsoft verlautbart, aber intern werden alle möglichen Varianten angedacht. Auch Pre-paid-Karten wurden in letzter Zeit als neues Vertriebs- und Lizenzmodell genannt.

Office Live

Wie schon bei Windows und dem Online-Dienst Windows Live, soll nun Office Live den AnwenderInnen neue Funktionalitäten und Services ermöglichen. In erster Linie sollen E-Mail-Anwendungen und Web-Hosting-Lösungen angeboten werden.

Der richtige Weg

Sowohl Capossela wie auch Steve Ballmer in seiner Keynote sehen den Weg den Microsoft mit Outlook gegangene ist als den richtigen an – der Zugriff via Browser, eine mobile Version und unterschiedliche Plattformen, so sollen in Zukunft auch die anderen Office-Produkte funktionieren. (red)

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