Huber verkauft auch übrige Firmenbeteiligungen

12. Juli 2007, 11:29
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Gynäkologe zieht sich aus Unternehmen zurück - War Ende Juni aus Cellmed ausgestiegen - Huber zu "Format": "Habe mit keiner Beteiligung Geld verdient"

Wien - Der durch die Bewerbung einer noch experimentellen Zelltherapie in die Kritik geratene Gynäkologe Johannes Huber verkauft nun auch seine restlichen Firmenbeteiligungen, berichtete das Nachrichtenmagazin "Format" in einer Vorabaussendung. Ende Juni war er nach dem Wirbel um die Zelltherapie, die Huber gemeinsam mit seinem Kollegen Sepp Leodolter in einem "News"-Artikel beworben hatte, aus der Kremser Cell Med Research GmbH ausgestiegen.

Rückzug aus Beteiligungen

Jetzt ziehe er sich auch aus den übrigen Unternehmen, die er über die Tagos HandesgmbH halte, zurück, berichtete "Format". Gewinn hat er nach eigenen Angaben keinen gemacht: "Ich habe mit keiner der Beteiligungen Geld verdient", wird der Gynäkologe zitiert.

Vorwürfe abwehren

Bei der Genosense Diagnostics GmbH, die auf Basis von DNA-Analysen eine erbliche Vorbelastung für bestimmte Krankheiten untersucht, habe er im Jahr 2003 sogar ein nicht rückzahlbares Darlehen in Höhe von 30.000 Euro zugeschossen. Er glaube weiterhin an diese wissenschaftliche Methode, werde seinen Anteil von 16,33 Prozent aber verkaufen, weil er nicht weiter dem Vorwurf der Geschäftemacherei ausgesetzt sein will, so Huber.

An der Brustkrebs-Ordination "Mozat", die als selbstständige Praxis im Wiener Rudolfinerhaus eingemietet ist, hat Huber 40 Prozent gehalten. Diese hat er laut "Format" vergangene Woche an den Betreiber, den deutschen Arzt Peter Matthai, verkauft. Dabei hat er nach eigenen Angaben einen Verlust gemacht. (APA)

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