Österreich fast "blütenrein"

20. September 2007, 16:06
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Im ersten Halbjahr 2007 sind in Europa 265.000 Stück Euro-Fälschungen aufgetaucht, in Österreich 3.984

Wien - Im ersten Halbjahr 2007 sind in Europa 265.000 Stück Euro-Fälschungen aufgetaucht, teilt die OeNB mit. In Österreich wurden 3.984 Blüten aus dem Verkehr gezogen. Das entspricht einem Anteil von 1,5 Prozent. Der Anteil ist laut OeNB im Vergleich zu anderen Ländern sehr gering. Das erste Halbjahr bewege sich ungefähr auf dem Niveau des langjährigen Durchschnitts von 3.754 Stück.

50er bleibt an der Spitze

Die am häufigsten gefälschte Banknote in Österreich blieb mit 31,7 Prozent nach wie vor die 50-Euro-Banknote, gefolgt vom 200er mit 30,3 und dem 100er mit 29,8 Prozent. Zur Vorsicht rät die OeNB vor allem bei Transaktionen, bei denen Kleinstbeträge mit "großen Scheinen" beglichen werden.

Kaum Gefahr für Privatpersonen

Die Wahrscheinlichkeit, in Österreich als Privatperson eine gefälschte Banknote zu erhalten, bleibt laut Nationalbank sehr gering. Betroffen seien am ehesten die Kassierer in Banken und Handel. Eine von der OeNB beauftragte IFES-Studie belegt, dass sich derzeit drei Viertel der österreichischen Bevölkerung über die Sicherheitsmerkmale der Euro-Banknoten gut informiert fühlen. (red)

  • Der 50-Euro-Schein wird nach wie vor am häufigsten gefälscht.
    foto: standard/fischer

    Der 50-Euro-Schein wird nach wie vor am häufigsten gefälscht.

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