"Run" auf den Polizeidienst in Wien

15. Juli 2007, 18:15
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175 Aspirantenstellen gibt es - 761 Interessenten haben sich bereits beworben

Wien - Die Wiener Polizei nimmt in diesem Jahr noch 175 Aspiranten auf, und dafür gibt es derzeit nicht weniger als 761 Interessenten. Diese müssen Grundvoraussetzungen erfüllen wie österreichische Staatsbürgerschaft sowie Unbescholtenheit und sich einem Aufnahmeverfahren unterziehen, das aus einer schriftlichen Prüfung, einer ärztlichen Untersuchung und einem sportmotorischen Test besteht.

Die Ausbildung dauert dann zwei Jahre und wird in den ersten zwölf Monaten mit brutto 1.051 Euro entschädigt. Im zweiten Jahr steigt das Brutto-Einkommen der Polizeischüler durch Zulagen auf Grund der praktischen Ausbildung auf 1.373 Euro im Monat. Die Unterkunft wird, falls notwendig, zur Verfügung gestellt. Ein "fertiger" Inspektor kommt auf ein Anfangsgehalt inklusive Zulagen von 1.700 Euro brutto - ohne Überstunden, die nach dienstlicher Notwendigkeit angeordnet werden können.

Die Aufnahmeprüfung besteht aus Diktat, Grammatiktest, Intelligenztest und Persönlichkeitsfragebogen. Dabei sind maximal 982 Punkte zu erreichen. Wer weniger als 139,3 erreicht, scheidet aus. Der Clou in dem ganzen Verfahren dabei: Die jeweils Besten kommen weiter, so dass es keine Gewähr gibt, dass Bewerber, die mehr als 139,3 Punkte erreichen, den begehrten Ausbildungsplatz tatsächlich bekommen.

Als nächster Schritt vor der polizeiärztlichen Untersuchung erfolgt ein Aufnahmegespräch, zuletzt wird die Fitness getestet: Es gilt, einen Parcours zu bewältigen, mindestens 14 Liegestütze zu schaffen, wobei die Nase den Boden berühren muss, 3.000 Meter in 15 Minuten und neun Sekunden zu laufen und 100 Meter in knapp 2:12 Minuten zu schwimmend zurückzulegen. Für Frauen sind die Kriterien etwas milder. (APA)

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