Buddhistisches Nonnenkloster aus Ming-Dynastie illegal abgerissen

11. Juli 2007, 13:54
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Nicht zum ersten Mal fällt ein historisches Bauwerk dem chinesischen Bauboom zum Opfer

Peking - In China ist erneut ein historisches Bauwerk von Bauunternehmern illegal abgerissen worden. Wie die Staatszeitung "Beijing News" am Mittwoch berichtete, wurde das jahrhundertealte buddhistische Nonnenkloster Hansheng in der zentralchinesischen Stadt Xiangfan am vergangenen Freitag zerstört.

Das Kloster Hansheng wurde dem Bericht zufolge während der Ming-Dynastie zwischen 1368 und 1644 errichtet. In China werden durch illegale Geschäfte zwischen örtlichen Behördenvertretern und privaten Unternehmern immer häufiger historische Bauwerke abgerissen.

Vize-Bauminister Qiu Baoxing zog vergangene Woche Vergleiche zur Kulturrevolution von 1966 bis 1973, als zahlreiche historische Gebäude im Namen des Fortschritts zerstört wurden. Der derzeitige Bauboom in China hat auch für die Menschen schwerwiegende Folgen: Zahllose Chinesen wurden bereits aus ihren Häusern vertrieben. Die Entschädigungszahlungen fallen oft gering aus.(APA)

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