Haftstrafe bis zu fünf Jahren möglich

13. Juli 2007, 16:35
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Staatsanwaltschaft: "Es muss nun geprüft werden, ob der Tatbestand erfüllt ist"

Graz - Auch wenn es im Fall der drei jungen Steirer noch zu keiner Tatausführung gekommen ist, könnten die Jugendlichen trotzdem ins Gefängnis kommen. Die Staatsanwaltschaft Leoben prüft derzeit, ob der Tatbestand des verbrecherischen Komplotts vorliegt. In diesem Fall beträgt die Strafe sechs Monate bis fünf Jahre.

"Es muss nun geprüft werden, ob der Tatbestand erfüllt ist", erklärte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Rainhard Kloibhofer.

Es besteht der Verdacht, dass die drei Burschen die Ausführung eines Mordes verabredet haben. Sollten den drei Verdächtigen das nachgewiesen werden können, müssen sie mit einer Strafe rechnen, obwohl sie die Tat nicht einmal in Ansätzen ausgeführt haben. Für den 19-Jährigen beträgt die Höchststrafe fünf Jahre, für den 15- und den 16-Jährigen sind es zweieinhalb Jahre.

Über alle drei jungen Obersteirer, die am vergangenen Wochenende die Vergewaltigung und Tötung eines Mädchens geplant haben sollen, ist am späten Mittwochabend Untersuchungshaft verhängt worden. Wie Reinhard Kloibhofer, Sprecher der Staatsanwaltschaft Leoben mitteilte, werden nun die weiteren Erhebungen durchgeführt. Ein psychiatrisches Gutachten für alle drei soll ebenfalls erstellt werden. (APA)

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