Justiz verbietet Nachrichtenagentur ILNA

30. Juli 2007, 16:48
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"Mehrere Beschwerden" über Berichterstattung

Teheran - Die iranische Justiz hat eine den Kritikern von Präsident Mahmoud Ahmadinejad nahe stehende Nachrichtenagentur verboten. Es habe mehrere Beschwerden über die Berichterstattung der Agentur ILNA gegeben, berichtete die Nachrichtenagentur "Mehr" ohne Details zu nennen.

In der vergangenen Woche war die gemäßigte Zeitung "Ham-Mihan" verboten worden. Die bekannteste reformorientierte Zeitung "Sharq" war vergangenes Jahr geschlossen worden, darf seit Mai aber wieder erscheinen. Reformmedien im Iran werden in der Regel mit der Begründung verboten, prominente Geistliche oder Politiker beleidigt zu haben. (APA/dpa)

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