Stimmen: "Waschlappen"

13. Juli 2007, 14:15
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  • Rapid - Tirol:

    Peter Pacult (Rapid-Trainer): "Für mich war die Aktion von Hannes Eder keine Rote Karte. Wie wir uns präsentiert haben, das freute die Fans und auch den Trainer. Mit den zwei späten Toren haben wir bewiesen, dass es kein konditionelles Problem bei uns gibt. Wir sehen uns nicht als Bullen-Jäger, wir wollen vor allem guten Fußball bieten."

    Steffen Hofmann (Rapid-Torschütze zum 3:1): "Das war heute ein schwieriges Spiel und wir haben gewusst, dass es ein hartes Stück Arbeit werden wird. Im Großen und Ganzen haben wir aber verdient gewonnen. Das dritte Tor durch mich war dann befreiend, da haben wir gewusst, dass wir es endgültig geschafft haben. Was die Rote Karte für Hannes Eder betrifft, er weiß selbst, dass er uns damit geschadet hat."

    Lars Söndergaard (Wacker-Trainer): "Vom Ergebnis bin ich enttäuscht, aber die Leistung war in Ordnung. Entscheidend war der Ausschluss von Hannes Eder, da habe ich gewusst, dass der Druck auf uns von allen Seiten sehr groß werden würde. Mit ein bisschen Glück, hätten wird sogar drei Punkte gewinnen können. Wir hatten durch Orosz und Grüner zwei große Möglichkeiten auf das 2:1."

  • Salzburg - Altach:

    Giovanni Trapattoni (Salzburg-Trainer): "Unsere Fans erwarten immer Erfolge. Gott sei Dank haben wir ein so schnelles Tor gemacht, das hat es uns leichter gemacht. Mit Leitgeb war ich sehr zufrieden, er hat gut gespielt und sich sofort in das Spiel der Mannschaft integriert."

    Manfred Bender (Altach-Trainer): "Das war eine desolate Leistung. Um in Salzburg bestehen zu können, braucht man Kerle. Was wir aber heute auf dem Platz gehabt haben, waren Waschlappen. Mir fehlen ein wenig die Worte. Wir haben gewusst, dass es schwer wird. Aber dass es so dominant wird, habe ich nicht gedacht. Wie die Tore entstanden sind, ist entscheidend, dass man sich so ausspielen lässt und Stellungsspieler begeht."

  • Sturm - Austria:

    Franco Foda (Sturm-Trainer): "Mit dem Unentschieden können wir leben. In der ersten halben Stunde waren wir die bessere Mannschaft. Dann hat die Austria aber verdient einen Punkt geholt. Da uns die komplette Innenverteidigung ausgefallen ist, haben wir da Probleme gehabt."

    Georg Zellhofer (Austria-Trainer): "Zwei Auswärtstore sollten gewöhnlich genügen. Wir haben unser System nach einer halben Stunde erfolgreich verändert. Mich ärgert vor allem unser Verhalten nach der 2:1-Führung."

  • Ried - Mattersburg:

    Helmut Kraft (Ried-Trainer): "Die Mattersburger waren die bessere Mannschaft und hat den Sieg verdient. Sie haben das Heft sofort in die Hand genommen und das Spiel diktiert. Wir müssen akzeptieren, dass der Gegner besser gewesen ist. Im nächsten Spiel gegen Altach muss sich die Mannschaft anders präsentieren. Wir brauchen in Hinblick auf die Europacup-Spiele gegen Baku ein gutes Ergebnis."

    Franz Lederer (Mattersburg-Trainer): "Wir haben vom ersten Augenblick an gezeigt, dass wir etwas aus Ried mitnehmen wollen. Wir haben gut dagegen gehalten und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben."

  • LASK - Kärnten:

    Karl Daxbacher (LASK-Trainer): "Wir waren alle sehr angespannt. Die Spieler waren in den ersten 15 Minuten übernervös, sind erst danach besser ins Spiel gekommen. Wir wollen bescheiden bleiben und die kommenden Spiele positiv absolvieren."

    Florian Klein (LASK-Torschütze zum 1:0): "Ein Traum, genauso habe ich mir das vorgestellt. Am Anfang war es schwer, wir sind dann aber in die Partie hineingekommen. Es war ein verdienter Sieg, auch wenn wir am Schluss Glück gehabt haben."

    Walter Schachner (Kärnten-Trainer): "Der LASK war das eine Tor besser. Das Spiel war ausgeglichen, am Ende haben wir in einer Minute zwei Hunderter vergeben. Am Ende stehen wir ohne Punkte da, das ärgert uns natürlich. Wir müssen einfach üben, üben, üben, um gegen Salzburg besser auszuschauen. Es gibt aber auch erfreuliches: Auf die Jungen Weber, Zakany und Wolf kann man aufbauen."

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