Noroviren im LKH Feldkirch: Sechs Kinder erkrankt

13. Juli 2007, 11:23
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Kinderabteilung geschlossen - Viren wurden von außen eingeschleppt - Symptome: Bauchschmerzen und schwallartiges Erbrechen

Bregenz - Den sechs Kindern im Landeskrankenhaus Feldkirch, die an einer Noroviren-Infektion erkrankt sind, geht es nach Auskunft der Ärzte gut, teilte das Landeskrankenhaus am Mittwoch mit. Wann die Kinderabteilung wieder geöffnet werden kann, ist jedoch noch unklar. Der Krisenstab arbeite an einen Maßnahmenkatalog zur Bewältigung der Infektion.

Die betroffenen Kinder wurden isoliert, die Kinderintensivstation geschlossen der Betrieb jedoch aufrechterhalten. Für das Wochenende ist eine bauliche Abgrenzung der betroffenen Kinderstation geplant, auch ein Putzdienst zur professionellen Desinfektion stehe bereit. Zudem sind die Ärzte aller Vorarlberger Spitäler informiert worden.

Über Facharztdienst-Infohotline werden Anfragen besorgter Personen beantwortet. Die Öffentlichkeit werde zudem über die Homepage des Krankenhauses auf dem Laufenden gehalten.

Virus von außen eingeschleppt

Das Virus dürfte von außen ins Krankenhaus eingeschleppt worden sein, darum seien auch Einzelfälle von Erkrankungen möglich, hieß es seitens des LKH. Die hochansteckenden Noroviren sind laut LKH für den Großteil der Fälle von Brechdurchfall bei älteren Kindern und Erwachsenen verantwortlich, sie seien sehr resistent gegen Desinfektionsmittel und Umwelteinflüsse.

Die Übertragung erfolge beispielsweise über Tröpfcheninfektion. Nach einer Inkubationszeit von ein bis drei Tagen breche die Krankheit aus, die üblicherweise zwischen zwölf und 72 Stunden dauert. Gefahr bestehe vor allem durch den starken Flüssigkeitsverlust.

Symptome: Bauchschmerzen und schwallartiges Erbrechen

"Wir empfehlen jenen Personen, die von den Symptomen des Norovirus betroffen sind und keinerlei anderer Behandlung bedürfen, den niedergelassenen Arzt aufzusuchen", so Gesundheits-Landesrat und Landesstatthalter Markus Wallner. Symptome seien schwallartiges Erbrechen, Durchfall sowie Übelkeit und Bauchschmerzen. (APA)

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