Mausi und ihr Buchautor ziehen sich zurück - Mit Video

15. Juli 2007, 18:37
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Da "Fotografen und Detektive" immer wieder störten, müssen die Arbeiten an der "Akte L." jetzt im Stillen fortgeführt werden

Wien - Obwohl Richard Lugner wohl nur wenig Freude damit haben dürfte, setzt Ehefrau Christina ihr gemeinsames Buchprojekt "Die Akte L." mit dem Verleger und Journalisten Christoph Hrabala fort, mit dem ihr medial ein Verhältnis unterstellt worden ist (was beide bereits mehrfach bestritten haben, Anm.). Die Arbeit zu der Veröffentlichung wird künftig im Büro in Hrabalas Haus stattfinden, so "Mausi" am Dienstag gegenüber der APA.

"Auf Grund der Vorfälle der letzten Wochen ist es uns derzeit aber leider unmöglich, ungestört an der 'Akte L.' weiterzuarbeiten. In Christoph Hrabalas "AUTO & exklusiv"-Redaktion ist es aus organisatorischen Gründen nicht möglich. Auch in Lokalen haben wir bewaffnet mit Laptop und Unterlagen bereits versucht, an der 'Akte L.' weiterzuarbeiten. Auch das war leider unmöglich, weil wir dort keine Ruhe fanden", so Christina Lugner.

"Akte L. nicht gefährden"

Doch auch an diesem Arbeitsplatz sind die beiden offensichtlich alles andere als ungestört: "Da wir beim Haus von Christoph Hrabala leider immer wieder durch übereifrige Fotografen und Detektive an unserer Arbeit behindert werden, bitte ich darum, Paparazzi-Fotos von meinem Auto zu unterlassen, um das Projekt Akte L. nicht zu gefährden", so Lugner. Und um zu demonstrieren, dass sie "nichts zu verbergen" haben, stellte sich das Autoren-Team einem "offiziellen" Fotoshooting. "Wir hoffen, dass nun das Interesse an Paparazzi-Fotos zum Erliegen kommt."

"Nie veröffentlichte Szenen" einer Ehe

In dem Buch wird es um das Leben von Christina Lugner gehen. Ein Kapitel davon ist auch der Ehe mit Richard Lugner gewidmet. "Es wird in diesem Kapitel keine Offenbarung - im Sinne eines Boulevardjournalismus - des Privatlebens der Familie Lugner geben, vielmehr wird in diesem Kapitel die Beziehung des Ehepaars Lugner mittels Fotos, Interviews und berührenden, noch nie veröffentlichten Szenen dokumentiert", so die Autoren.

Es sei "selbstverständlich", dass Richard Lugner in die Gestaltung der die Familie betreffenden Kapitel einbezogen wird und vor Veröffentlichung des Buches Einsicht in das Manuskript nehmen kann, um "etwaige inhaltliche Adaptierungen zu diskutieren". Christina Lugner habe keinesfalls die Absicht, "Szenen aus ihrem Privatleben zu veröffentlichen, die ihrer Familie schaden könnten".

"Das Buchprojekt Akte L. wird sehr viel Staub aufwirbeln. Es ist auch vom Journalistischen und Gestalterischen etwas komplett Neues, so dass es sehr sorgfältiger Vorarbeit bedarf. Ich bitte so wie Christina Lugner darum, Paparazzi-Fotos zu unterlassen, weil es uns bei der Arbeit stört", meinte Hrabala. Bis spätestens Weihnachten werde das "große Geheimnis" um die "Akte L." gelüftet. Werbeplätze können bereits reserviert werden. (APA)

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    In Weiß: "Mausi" und ihr Buchautor.

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