"Vienna Spots of Excellence"

18. Juli 2007, 13:45
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Wien unterstützt Forschungskooperationen zwischen Wissenschaft und Wirtschaft mit rund 7 Millionen Euro

Wien - Den klangvollen Titel "Vienna Spots of Excellence" trägt ein Förderprogramm, mit dem die Stadt Wien langfristige Forschungskooperationen zwischen wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Partnern unterstützt. In einer aktuellen Ausschreibung kamen fünf Projekte zum Zug. Sie werden laut der Wiener Wirtschafts- und Finanzstadträtin Renate Brauner mit rund 7 Millionen Euro gefördert.

Kleine und mittlere Unternehmen im Vordergrund

Inhaltlich spiegeln die geförderten Vorhaben laut Brauner die Breite und Vielfalt des Wiener Technologiesektors wider - von Verkehrs- und Umwelttechnologien über Informations- und Kommunikationstechnologien bis hin zu Nanotechnologie. Besonders hervorzuheben sei, dass diese langfristigen und kostenintensiven Forschungsvorhaben zu einem großen Teil von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) durchgeführt werden, so Brauner. Zwei der Vorhaben werden mit internationalen wissenschaftlichen Partnern durchgeführt.

Recycling, Wetterdaten und Ultrakurzpuls-Laserquelle

Gefördert werden ein Forschungsvorhaben, das die Erdbebengefährdung im Großraum Wien und im speziellen die möglichen Auswirkungen auf wertvolle Altbauten in der Stadt prüft, ein Projekt zum Recycling von Mineralien, Metallen und Pflanzennährstoffen, eines, das sich mit der nächsten Generation von Straßen- und Stadtbahnen beschäftigt (Kooperationspartner ist unter anderem Bombardier und die TU), ein weiteres, das Wetterdaten-Projekt "SITUMET" sowie die gemeinsam mit dem Max Planck Institut im deutschen Garching betriebene Entwicklung einer Ultrakurzpuls-Laserquelle. (APA)

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VSOE Vienna Spots of Excellence
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