Makaken als Versuchtstiere für niederländische Labore

10. Juli 2007, 14:03
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Malaiische Wildschützer konnten bislang umfassendensten Versuch von Wildtierschmuggel verhindern

Kuala Lumpur - Wildschützer haben in Malaysia fast tausend Affen aus einem Lagerhaus gerettet, die nach Recherchen der Behörden als Versuchstiere zu Labors in den Niederlanden und China gebracht werden sollten. Laut dem stellvertretenden Leiter der Wildschutzbehörde Celescoriano Razond war dies der größte versuchte Wildtierschmuggel, den die Behörde je aufgedeckt hat.

In die Wildnis entlassen

Die Makaken seien stark unterernährt und verwahrlost in Käfigen in dem Lagerhaus in Johor entdeckt worden, berichtete die Zeitung "Star". Zudem wurden etwa hundert Tiere tot aufgefunden. Die Affen seien wahrscheinlich in den Wäldern von Johor gefangen worden. Nach Angaben von Razond wurden vier Verdächtige festgenommen. Die Tiere nach Versorgung und Behandlung wieder in die Wildnis entlassen. (APA/dpa/red)

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