Telekom Austria hat neue Konzernstruktur fixiert

18. Juli 2007, 10:07
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Firmeneintrag für operative Festnetztochter am 10. Juli erfolgt - Für die mehr als 15.000 Mitarbeiter soll sich inhaltlich nichts ändern

Der Konzernumbau der börsenotierten Telekom Austria (TA) ist mit 10. Juli rechtlich umgesetzt. Durch die Umstrukturierung tritt die TA nun als eine börsenotierte Holding und zwei operativ tätige Gesellschaften für Festnetz und Mobilkommunikation auf. Die Telekom-Hauptversammlung hatte den Vorstand am 30. Mai dieses Jahres ermächtigt, die Festnetz-Ausgliederung umzusetzen. Heute sei der Firmenbucheintrag erfolgt, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Für die mehr als 15.000 Mitarbeiter soll sich inhaltlich nichts ändern

Mit dem Eintrag ist Firmenbuch ist die Ausgliederung der Festnetzsparte in die Telekom Austria TA AG formal bestätigt worden. Die Mobilfunktochter firmiert weiter unter mobilkom austria AG. Für die mehr als 15.000 Mitarbeiter soll sich inhaltlich nichts ändern, auch das Tagesgeschäft der beiden Sparten werde davon nicht berührt, hieß es.

Die Telekom Austria AG ist nun als Managementholding vorrangig für die strategische Steuerung, Investor Relations, internationale Mergers & Acquisitions, das Finanzmanagement inklusive Konzernrechnungswesen und Konzernberichtswesen sowie für die Kommunikation verantwortlich.

Management

Der Holdingvorstand der Telekom Austria Group besteht aus Boris Nemsic, Generaldirektor der neuen Telekom Austria Group und Generaldirektor von mobilkom austria, Rudolf Fischer (Generaldirektor-Stellvertreter) und Hans Tschuden (Finanzvorstand).

Die Festnetzgesellschaft Telekom Austria TA AG wird von Rudolf Fischer (Generaldirektor) mit seinen Vorstandskollegen Gernot Schieszler (Finanzvorstand GD-Stellvertreter) und Hannes Ametsreiter (Marketingvorstand) geleitet. Der mobilkom austria Vorstand bleibt mit Boris Nemsic (Generaldirektor), Hannes Ametsreiter (Marketingvorstand und Generaldirektor-Stellvertreter) und Alfred Gattringer (Finanzvorstand) unverändert.(APA)

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    Konzernchef Boris Nemsic

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