Zwei Kinder bei Razzia im Osten des Landes getötet

19. Juli 2007, 15:17
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Opfer gerieten ins Kreuzfeuer - Auch Taliban-Kommandant ums Leben gekommen

Kabul - Internationale und afghanische Soldaten haben bei einer Razzia im Osten Afghanistans am Montag einen mutmaßlichen Taliban-Führer und zwei Kinder getötet. US-Militärsprecher Donald Korpi erklärte, Aufständische hätten auf die Soldaten geschossen und Granaten abgefeuert. Die Truppen hätten das Feuer erwidert. Dabei seien zwei Kinder im Kreuzfeuer ums Leben gekommen.

"Das ist sehr traurig und wir hassen es, wenn Zivilpersonen getötet werden, besonders Kinder", sagte Korpi weiter. "Wir hatten keine Hinweise darauf, dass dort Kinder waren." Bei dem mutmaßlichen Taliban-Führer handelte es sich um den Kommandeur Salim, der Anschläge auf afghanischen und ausländische Truppen verübt haben soll. In seinem Haus wurde ein Frau verletzt.

Afghanische Aufständische verübten nach NATO-Angaben einen Mörserangriff auf ein Dorf in der östlichen Provinz Kunar und töteten dabei einen zehnjährigen Jungen. Acht weitere Menschen wurden verwundet, darunter fünf Soldaten der NATO-geführten internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF, wie die Allianz am Montag mitteilte. Zur Nationalität der Betroffenen wurden vorerst keine Angaben gemacht, in der Gegend sind jedoch überwiegend Amerikaner im Einsatz. (APA/AP)

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