Oberösterreicher sind die eifrigsten Autofahrer

15. Juli 2007, 18:48
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Die Wiener sind am klimafreundlichsten mobil - VCÖ fordert Bahnoffensive, Pkw-Maut auf Autobahnen sowie City-Maut

Wien - Durchschnittlich 15.500 Kilometer legt jeder Oberösterreicher über 17 Jahren pro Jahr am Steuer seines Pkw zurück. Damit ist das Bundesland die Heimat der eifrigsten Autofahrer. Der Ballungsraum Wien nimmt unterdessen im Bundesländervergleich wenig überraschend mit statistischen 8.260 Kilometern pro Einwohner die Rote Laterne ein. Dies teilte am Montag der Verkehrsclub Österreich mit.

1990 waren die Österreicher "nur" rund 63 Milliarden Kilometer mit dem Pkw unterwegs, 83,5 waren es laut Umweltkontrollbericht des Umweltbundesamts im Vorjahr. Das sind 12.900 pro Person - und zu viel wie der VCÖ meint, um die Kyoto-Klimaschutzziele zu erreichen. Gefordert wird daher eine Bahnoffensive nach Schweizer Vorbild, der Ersatz der Vignette durch eine Pkw-Maut auf Autobahnen sowie eine City-Maut in Ballungszentren.

"Die Wiener sind am klimafreundlichsten mobil. Aber auch in der Bundeshauptstadt können noch viele Autokilometer eingespart werden", glaubt Martin Blum vom VCÖ. Die Oberösterreicher fahren fast doppelt so viel, die Salzburger 12.710 Kilometer, die Niederösterreicher 13.850 km. (APA)

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