OpenMoko: "Free your Phone"

18. Februar 2008, 13:10
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Freies Linux-Smartphone ist fertig - Beim Neo 1973 sollen sowohl Software als auch Hardware möglichst einfach anpassbar sein

Machen es die meisten Mobiltelefon-Hersteller möglichst schwierig irgendeinen Zugriff auf die Soft- oder Hardware eines ihrer Geräte zu bekommen, so geht OpenMoko einen vollständig anderen Weg: Beim eben veröffentlichten Neo 1973 soll nach dem Motto "Free your phone" die Freiheit der BenutzerInnen das Gerät an eigene Bedürfnisse anzupassen ganz im Vordergrund stehen.

Zugang

Entsprechend setzt man bei dem Gerät auf Linux als Plattform, aber auch die Hardware soll möglichst leicht zugänglich sein. Das Gerät gibt es in zwei verschiedenen Ausführungen, während sich Neo Base vor allem an SoftwareentwicklerInnen richtet, kommt die Advanced-Ausführung gleich in seinen Einzelbestandteilen samt passendem Werkzeug.

Ausrichtung

Die Beschreibung lässt es bereits vermuten: An EndbenutzerInnen richtet man sich derzeit mit dem Neo 1973 noch nicht. Derzeit will man vor allem einmal eine gute Plattform für externe EntwicklerInnen schaffen.

Zentral

Hardwareseitig bildet ein 2,8 Zoll großer Touchscreen mit VGA-Auflösung das zentrale Element des Neo 1973. Angetrieben wird das Ganze von einer mit 266 MHz getakteten ARM-CPU, 128 MByte RAM und 64 MByte Flash sind ebenso dabei.

Hardware

Das Quadband-Handy beherrscht auch GPRS, Edge oder UMTS sucht man hingegen bisher vergeblich. Für die nahe Zukunft ist bereits ein Hardwareupgrade angekündigt, dieses soll dann unter anderem WLAN-Support sowie eine stärkere CPU und einen 3D-Grafikbeschleunigung bieten.

Kauf

Wer Interesse am Neo 1973 hat, kann die Base-Variante für rund 300 US-Dollar kaufen, die Advanced-Ausführung schlägt hingegen mit 450 US-Dollar zu Buche. (red)

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    foto: hersteller
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