S-BOX N-11 Kapitalschutz-Zertifikat: 100 Prozent erdbebensicher

13. Juli 2007, 05:00
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Das S-BOX N-11 Kapitalschutz-Zertifikat der Deutschen Bank kompensiert die Risiken von Emerging Markets mit einem 100-prozentigen Kapitalschutz - von Christian Scheid

„Emerging Markets“ – dieses Thema ließ im ersten Halbjahr 2007 niemanden kalt. Ob BRIC, N-11 oder 3rd Wave – entsprechende Zertifikate hatten Hochkonjunktur. Mittlerweile ist der Rausch einer leichten Katerstimmung gewichen. Denn viele Produkte hinken den Performance-Erwartungen hinterher. Beispiel N-11: Der „S-BOX N-11“-Index, der 40 Unternehmen aus acht Staaten enthält, hat seit Start am 23. Februar lediglich 1,5 Prozent hinzugewonnen, während der DAX um knapp 14 Prozent davoneilte. Natürlich ist dieser Vergleich wegen des kurzen Beobachtungszeitraums völlig abwegig. „Emerging Markets“ – darauf haben wir immer wieder hingewiesen – bedürfen eines langfristigen Anlagehorizonts. Und langfristig sind die Renditechancen deutlich höher als in etablierten Märkten.

Die Angst vor Verlusten hält viele Anleger jedoch davon ab, in Schwellenländer zu investieren – selbst dann, wenn grundsätzlich eine positive Entwicklung in den entsprechenden Regionen erwartet wird. Umso ärgerlicher ist es, wenn die Kurse nach oben marschieren und man dem Treiben von der Außenlinie zusehen muss. Einen Ausweg aus diesem Dilemma bietet das S-BOX N-11 Kapitalschutz-Zertifikat der Deutschen Bank (ISIN DE 000 DB3 N11 9). Das Produkt, das sich noch bis zum 16. Juli in der Zeichnungsphase befindet, wird am Laufzeitende in fünf Jahren mindestens zu 100 Prozent zurückgezahlt, auch wenn der Basiswert tief im Minus notiert. Diese vollständige Absicherung des eingesetzten Kapitals ist teuer und geht natürlich auf Kosten der Performance-Chancen. So ist der Anleger an Gewinnen des „S-BOX N-11“-Index lediglich mit einer Partizipationsrate von 55 Prozent dabei. Dazu ein Beispiel: Legt der „S-BOX N-11“ bis zur Fälligkeit um 80 Prozent zu, entspricht dies unter Berücksichtigung des Agios von zwei Prozent einer Rendite von 42,1 Prozent ((180-102)/1,02 x 0,55).

Zu beachten ist, dass die 55-Prozent-Partizipation erst am Laufzeitende wirksam wird. Anleger die das Zertifikat vor Fälligkeit verkaufen wollen, müssen damit rechnen, dass der tatsächliche Kurs nicht dem entspricht, was sich aus dem Partizipationsfaktor errechnet. Beim „S-BOX N-11“ werden die Dividenden nicht angerechnet. Das macht das Kursbarometer allerdings durch eine kluge Gewichtung der vertretenen acht Schwellenländer (Ägypten, Indonesien, Mexiko, Pakistan, Philippinen, Südkorea, Türkei und Vietnam) wieder wett. Die Faustformel dafür lautet: Je höher der Internationale Währungsfonds (IWF) das Wachstum für ein Land prognostiziert, desto höher ist dessen Anteil im Index. Überprüfungen finden halbjährlich statt.

ZJ-Fazit: Das Kapitalschutz-Zertifikat auf den „S-BOX N-11“ eignet sich für Anleger, die zu Gunsten einer 100-prozentigen Sicherheit auf einen Teil der Renditechancen verzichten wollen. Das Zertifikat ist sauber konstruiert und bezieht sich auf einen aussichtsreichen Basiswert.

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