Großbetrüger auf der Westautobahn geschnappt

11. Juli 2007, 10:32
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War seit Jahren untergetaucht - Angeblichen Schaden von 400 Millionen Dollar verursacht - US- und österreichische Banken geprellt

Wien - Mit einem ihm zur Last gelegten Schaden von rund 400 Millionen Dollar (294 Millionen Euro) hatte es ein 35-jähriger Fondsmanager aus Österreich sogar auf die "Most Wanted"-Liste des FBI geschafft. Mehrere US- und drei heimische Banken zählen Kriminalisten zu den Geprellten. Zielfahnder des Bundeskriminalamts (BK) haben den Gesuchten, der jahrelang untergetaucht gewesen war, jetzt ausfindig gemacht. Er wurde am Freitag auf der Westautobahn (A1) verhaftet.

Der Mann soll als Investmentbanker in New York durch Offshore-Investitionen hohe Summen verspekuliert haben. Da er unter anderem österreichische Banken geschädigt haben soll, hat das Landesgericht Wien Haftbefehl wegen schweren gewerbsmäßigen Betruges erlassen. Jetzt sitzt der 35-Jährige im Landesgericht Wels, gegen ihn wurde Untersuchungshaft verhängt. (APA)

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