Paragleiter in der Steiermark tödlich verunglückt

9. Juli 2007, 21:53
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41-Jähriger geriet ins Trudeln und starb noch an Unfallstelle - 53-Jähriger bei Absturz mit Hängegleiter schwer verletzt

Graz - Ein 41-jähriger Paragleiter aus Oberösterreich ist am Sonntag bei einem Unfall mit seinem Paragleiter in der Obersteiermark tödlich verunglückt. Der Mann war zu einem Flug vom so genannten Loserboden in rund 1.700 Metern Höhe gestartet. Kurz darauf geriet das Fluggerät auf Grund wechselnder Windbedingungen ins Trudeln und stürzte ab. Der Oberösterreicher erlag noch an der Unfallstelle seinen Verletzungen, so die Sicherheitsdirektion Steiermark.

Der Unfall ereignete sich gegen 15.45 Uhr in Gemeindegebiet von Altaussee (Bezirk Liezen). Der 41-Jährige aus dem Bezirk Gmunden stürzte zu Boden und blieb mit Serienrippenbrüchen und Brüchen der Gliedmaßen liegen. Der Mann starb nach dem Eintreffen der Einsatzkräfte an inneren Verblutungen.

Hängegleiterabsturz

Sonntagmittag ereignete sich in der Steiermark auch ein Hängegleiterabsturz, bei dem ein 53-jähriger Oststeirer schwer verletzt wurde. Dies teilte die Sicherheitsdirektion Steiermark mit. Der Mann war vom Schöckel nordöstlich von Graz gestartet und hatte beim Versuch zu landen einen Obstbaum gestreift. Er musste vom Rettungshubschrauber in das Unfallkrankenhaus (UKH) Graz geflogen werden, so die Polizeiinspektion Kumberg.

Gegen 12.30 Uhr war der 53-Jährige aus Albersdorf (Bezirk Weiz) mit seinem Paragleiter von der Startrampe des Schöckl-Ostgipfels zu einem Flug in Richtung St. Radegund bei Graz gestartet. Nach etwa einer Stunde in der Luft wollte er auf einer Hängegleiter-Landewiese - der Kogler-Wiese - in St. Radegund landen. Bereits beim Gegenanflug zur Landung war der Mann so niedrig unterwegs, dass er einen Baum streifte und deswegen aus einer Höhe von rund sieben Metern abstürzte, so die Polizei. (APA)

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