Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen?

28. Juli 2007, 19:53
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Die 24. internationale Sommerakademie auf Burg Schlaining widmete sich dem ""Schachspiel der Weltmächte im Zeitalter des globalen Treibhauses"

Stadtschlaining – Die Debatte um Energie und Ressourcen hat in den vergangenen Jahren die internationale Politik in zentralen Punkten bestimmt. Die USA unter George W. Bush setzen auf konfrontative "hard power" und die EU versucht mit "soft power" zum gleichen Ziel zu kommen: langfristige Kontrakte und Koalitionen zur Sicherung der fossilen Energiereserven viele Jahre über den "peak oil" hinaus.

Die Russische Föderation, Saudi Arabien oder Venezuela als Energielieferanten und China als künftige energiedürstende Weltwirtschaftsmacht Nummer 1 werden gemäß ihrer Rolle wahlweise auf die Liste der "Schurkenstaaten" oder jener der "strategischen Partner" gehoben, so Thomas Roithner vom Österreichischen Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung im Einleitungstext zur 24. Sommerakademie in Schlaining.

Ressourcen, Krieg und Alternativen

Vom 8. bis 13. Juli setzten sich namhafte ExpertInnen mit dem Thema rund um globale Rohstoffpolitik, Energiestrategien und alternative Netzwerke auseinander. Darunter: Wolfgang Sachs (Wuppertal Institut für Klima, Energie und Umwelt), Elmar Altvater (Freie Universität Berlin), Andreas Zumach (Journalist, Genf), Matin Baraki (Universität Marburg) oder Hermann Scheer (Alternativer Nobelpreisträger, MdB).

Vorträge und Workshops

Nach den einzelnen Vorträgen widmeten sich insgesamt zehn Workshops den Fragen der "Kriege um Ressourcen", "Energiesicherheit" bis zur "friedensfähigen Klimapolitik". (red/derStandard.at)

Österreichisches Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung, Burg Schlaining: Von kalten Energiestrategien zu heißen Rohstoffkriegen? - 24. Internationale Sommerakademie. Sonntag, 8. Juli – Freitag, 13. Juli 2007.

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    Das Österreichische Studienzentrum für Frieden und Konfliktlösung im Burgenland.

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