Erwärmung: eine Prognose

6. Juli 2007, 18:13
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Cambridge, Mass. - Der Temperaturanstieg infolge des Klimawandels wird die Zahl der Todesfälle in die Höhe treiben. Zu diesem Schluss kommt eine Langzeitstudie der US-Universität Harvard. Demnach werden die heißeren Sommer zu deutlich mehr Hitzetoten führen, wogegen die milderen Winter die Sterberate nicht nennenswert senken werden. Die Forscher werteten die Sterbedaten von 50 amerikanischen Städten zwischen den Jahren 1989 und 2000 aus. Dabei erhöhten zwar auch zweitägige Kälteperioden die Zahl der Todesfälle, allerdings nur um knapp 1,6 Prozent. Bei zweitägigen Hitzewellen stieg die Sterblichkeit dagegen um rund 5,7 Prozent. DER STANDARD, Print-Ausgabe, 7./8. 7. 2007)

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