Jährlich junge Bauernfreuden

5. Juli 2007, 18:03
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Mit dem Jungbauern­kalender soll das Selbstbewusstsein der Junglandwirte gestärkt und Landleben als cool inszeniert werden

Interessant am "Pressefotoshooting" für den Jungbauernkalender ist, dass dort Menschen auftauchen, die man das ganze Jahr nie bei einem Society-Termin sieht. Obwohl ja nur die männlichen Modells halbnackt posieren, während sich die weibliche Hälfte der Landjugend zwar tiefdekolletiert, aber verhüllt räkelt. Aber Sex sells eben, heuer im Weingarten hinter dem Heurigen "Schiefer Giebel" in Wien-Döbling. Der Bochumer Oliver Gast fotografiert für die Ausgabe 2008, die Fotografenrepräsentanz von Gerda Karafiat organisiert. Sinn und Zweck des 25 Euro teuren Tageszähler ist übrigens Imagetransfer, beteuert Jungbauern-Obfrau Elisabeth Köstinger: Das Selbstbewusstsein der Junglandwirte soll gestärkt, Landleben als cool und stylish inszeniert werden. Oder: "Melken und Minirock" statt Edmund Stoibers Credo "Laptop und Lederhose". (moe, DER STANDARD - Printausgabe, 6. Juli 2007)
  • Junge Landbewohnerinnen erregen hohes Medieninteresse.
    foto: standard/michael möseneder

    Junge Landbewohnerinnen erregen hohes Medieninteresse.

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