Wurz vor Silverstone: "Es wird eng"

8. Juli 2007, 18:25
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Red Bull präsentiert sich für Charity-Aktion in neuem Look - harte Lauda-Kritik an Albers

Silverstone - Alexander Wurz und sein englischer Arbeitgeber Williams freuen sich auf den Formel-1-Heim-Grand-Prix am Sonntag in Silverstone. "Silverstone ist unser Heimrennen, das ist für alle im Team besonders aufregend. Ein gutes Ergebnis wäre für Williams fantastisch", meinte Wurz vor dem Klassiker und bezeichnete Silverstone als "schwierige und coole Strecke". Die Erinnerungen sind bestens, 1997 war Wurz als Silverstone-Dritter erstmals auf einem Formel-1-Podest gestanden.

Nach dem punktelosen Frankreich-Rennen vor einer Woche in Magny-Cours wollen Wurz und sein Teamkollege Nico Rosberg - der Deutsche führt in den Qualifying-Duellen 8:0 - wieder Punkte hamstern. Derzeit hält der Österreicher vor allem dank seines dritten Ranges in Kanada bei 8 und der Deutsche bei 5 WM-Punkten. "Der Kampf um WM-Punkte wird sehr eng und hart", weiß Wurz vor Silverstone, wo ein gewaltiger Rummel rund um den englischen Sensations-WM-Leader Lewis Hamilton zu erwarten ist.

In einem völlig neuen Outfit wird sich in England Red Bull Racing präsentieren. Die Autos der beiden Piloten David Coulthard (zweifacher Silverstone-Sieger) und Mark Webber werden nicht gewohnt mit Sponsor-Logos und den Red-Bull-Farben blau und rot zugepflastert sein, sondern mit Fotos von 30.000 Fan-Gesichtern. Grund dafür ist eine Charity-Aktion, die bereits im Mai in Monaco präsentiert worden war.

Die Initiative soll mehr als 1 Million Dollar (735.240 Euro) für "Wings for Life" bringen. Mehr als 30.000 Fans hatten seit Monaco auf der Team-Website vorbeigeschaut, ihr Foto hochgeladen und dafür Geld an "Wings for Life" überwiesen. Die vom ehemaligen Motocross-Weltmeister Heinz Kinigadner gegründete Stiftung hilft querschnittgelähmten Menschen. Ziel ist es u.a., die Medizin soweit voran zu treiben, dass Querschnittgelähmte eines Tages geheilt werden können.

Der dreifache Formel-1-Weltmeister Niki Lauda hat den Niederländer Christijan Albers nach dessen peinlichem Faux Pax in Frankreich hart kritisiert. Albers war zu früh vom Boxenstopp weggefahren und hatte den Tankschlauch mitgerissen. Lauda forderte nun sogar, dem Spyker-Piloten die Superlizenz zu entziehen. "In all den Jahren, die ich in der Formel 1 bin, habe ich noch nie etwas so Dummes gesehen", meinte Lauda gegenüber dem Magazin "Formule 1 RaceReport".(APA)

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    Alexander Wurz.

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