Rumänien lässt Handelsketten kalt

4. Juli 2007, 12:26
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Laut Studie rutschten auch Ungarn, Slowenien und Kroatien in Bezug auf ihre Attraktivität für internationale Handels­ketten nach unten

Bukarest - In einer Rangliste der für den Einzelhandel attraktivsten Wachstumsmärkte ist Rumänien um fünf Plätze nach unten gerutscht und belegt nun den 27. Rang. Auch Ungarn (26), Slowenien (17) und Kroatien (19) haben laut dem von der Unternehmensberatung A.T. Kearney erstellten "Global Retail Development Index" (GRDI) an Attraktivität verloren. Die Spitzenplätze belegen Indien, Russland und China.

Der jährlich erstellte GRDI bewertet 30 Wachstumsmärkte auf eine 100-Punkte-Skala. Diese 30 Länder wurden aufgrund von drei Kriterien ausgewählt: Dem Länderrisko (politisches Risiko, Kredit-Rating, Kriminalität, Korruption usw.), der Bevölkerungsgröße (mindestens 2 Millionen Einwohner) und der Wirtschaftsleistung (BIP pro Kopf über 3.000 Dollar).

Indien bietet laut A.T. Kearney noch viel Platz für weitere Mitbewerber, das "window of opportunity" sei noch weit geöffnet, heißt es. Die Märkte in China und Russland hätten hingegen bereits eine gewisse Sättigung erreicht und das Fenster beginne sich zu schließen. (APA)

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