In Frauenbranchen sind Männer meist die Chefs

4. Juli 2007, 16:15
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Frauen in Männerrefugien dagegen gelingt der Aufstieg in die Führungsebene laut Arbeitsklima-Index der Arbeiterkammer kaum

Frauen, die in männerdominierten Berufsfeldern tätig sind, verdienen im Durchschnitt um 61 Euro mehr als jene, die mit vergleichbarer mittlerer Ausbildung in "Frauenbranchen" arbeiten. Doch auch in Branchen mit einem Frauenanteil von maximal 35 Prozent verdienen Frauen im Durchschnitt nur 90 Prozent von dem, was Männer verdienen. Das ist eines der Ergebnisse des jüngsten Arbeitsklima-Index, der im Auftrag der Arbeiterkammer Oberösterreich zwei Mal jährlich erhoben wird. Ein weiteres Detail: Frauen in Männerrefugien gelingt der Aufstieg in die Führungsebene kaum, "verirren" sich hingegen Männer in typische Frauenberufe, sind sie meistens die Chefs. Somit ist der relative Abstand zwischen Frauen- und Männereinkommen in Frauenbranchen mit 30 Prozent zu Gunsten der Männer am größten.

Frauen mit Matura oder Uni-Abschluss schneiden finanziell in gemischten Branchen (Frauenanteil zwischen 35 und 54 Prozent) und Frauenbranchen am besten ab. (red)

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    Die Einkommensschere ist in so genannten Frauenbranchen am größten.
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