Phion startet erfolgreich im Mid-Market

8. Juli 2007, 19:38
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Der größte Einzelaktionär des Tiroler Softwareherstellers hält noch 10,4 Prozent

Wien - Die Aktie des Tiroler Softwareherstellers Phion AG hat an ihrem ersten Börsenhandelstag zugelegt. Der erste Kurs im neuen Mittelstandssegment "mid market" der Wiener Börse lag bei 43,00 Euro und damit 2,38 Prozent über dem Ausgabepreis von 42,00 Euro. Am ersten Handelstag wechselten 23.207 Phion-Aktien im Wert von knapp 1,0 Mio. Euro den Besitzer (Einfachzählung).

Bei den im mid market notierten Aktien wird einmal täglich gegen 13 Uhr ein Kurs ermittelt. Nach Binder+Co und Hutter & Schrantz Stahlbau ist Phion nun die dritte Aktie in dem neuen Börsensegment.

Verdoppelung des Grundkapitals

Anlässlich des Börsegangs hat das Unternehmen sein Grundkapital von 400.000 auf 800.000 Euro verdoppelt. Der größte Einzelaktionär, Peter Marte, hält damit mit Wirkung von heute, Mittwoch, noch 10,43 (bisher 20,86) Prozent der Stimmrechte, so das Unternehmen.

Zweitgrößter Aktionär ist die Beteiligungsgesellschaft Capexit, die sich im Zuge des Börsegangs von 106.227 ihrer bisher 176.161 Aktien trennte. Damit verringerte sich zusammen mit der Verwässerung durch die Kapitalerhöhung ihr Stimmrechtsanteil von 44,04 auf 8,74 Prozent.

Die Verteilung

Nach dem Börsegang befinden sich 63,3 Prozent der Stimmrechte im Streubesitz, die bisherigen Eigentümer halten zusammen weiter 37,73 Prozent. 400.000 der auf den Markt gebrachten Aktien stammen aus der Kapitalerhöhung, dazu kommen die 106.227 Aktien von Capexit und weitere 74.874 Papiere aus einer Mehrzuteilungsoption ("Green Shoe").

Die Anteile der übrigen Aktionäre: Wieland Alge und Klaus Maximilian Gheri halten 5,98 Prozent, Thomas Pellizzari 4,20 Prozent, Walter Ischia 1,40 Prozent der Stimmrechte. Der Bruttoemissionserlös (exklusive Mehrzuteilung) betrug rund 21,3 Mio. Euro, wovon 16,8 Mio. Euro auf die Kapitalerhöhung der Gesellschaft entfallen. Die Marktkapitalisierung der Phion AG wird zum festgesetzten Angebotspreis rund 33,6 Mio. Euro betragen. Etwa 45 Prozent der angebotenen Aktien (einschließlich der Mehrzuteilung) wurden bei österreichischen Privatanlegern platziert. (APA/red)

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