Kansas nach Unwettern zum Katastrophengebiet erklärt

4. Juli 2007, 09:27
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Tausende Menschen mussten Häuser verlassen

Nach tagelangen Regenfällen und schweren Unwettern wurde der US-Bundesstaat Kansas zum Katastrophengebiet erklärt. Präsident George W. Bush ordnete am Montagabend Bundeshilfe für die betroffenen Regionen an. In Kansas regnete es am Montag nicht mehr - im Gegensatz zu Texas und Oklahoma. In Oklahoma City regnete es den 20. Tag in Folge.

In allen Staaten warteten tausende Menschen darauf, in ihre evakuierten Häuser zurückkehren zu können. Zusätzliche Sorge bereitete den Behörden ausgetretenes Öl. Aus einer Raffinerie flossen am Sonntag rund 160.000 Liter Rohöl in den Verdigris River, wie eine Sprecherin der Katastrophenschutzbehörde in Kansas sagte. Die Behörden waren jedoch zuversichtlich, dass das Öl zerfallen würde, bevor es einen See im benachbarten Oklahoma erreicht.

Unwetter haben in den vergangenen Tagen in Texas insgesamt elf Menschen das Leben gekostet. Zwei Männer wurden am Dienstag noch vermisst. (APA/AP)

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