Natives OpenOffice.org für Mac OS X macht kräftige Fortschritte

4. September 2007, 13:06
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Neue Testversion erweitert die Software um zentrale Fähigkeiten - Erste offizielle Beta soll schon bald folgen

Nachdem die Mac OS X-Portierung von OpenOffice.org in den letzten Jahren eher stiefmütterlich behandelt wurde, haben sich die EntwicklerInnen der freien Office-Suite vor nicht all zu langer Zeit dazu entschlossen, diesem Bereich mehr Aufmerksamkeit zu widmen. Als sichtbarer Beleg dieser Bestrebungen wurde nun eine weitere Testversion von OpenOffice.org für Apples Betriebssystem veröffentlicht.

Look & Feel

Wie schon die erste Test-Release benötigt diese keinen X-Server mehr, sondern fügt sich nativ in die Mac OS X-Umgebung ein. Neu hinzugekommen ist mit der frischen Release eine funktionierende Druckfunktion, auch wenn der zugehörige Dialog noch nicht im gewohnten Aqua-Look erstrahlt.

Absturz

Zusätzlich funktioniert nun der PDF-Export, auch Probleme mit Copy & Paste sollen beseitigt worden sein. Ausgemerzt wurden Abstürze beim Schließen der Anwendung, Texte und Grafiken sollen fortan immer richtig dargestllt werden.

Aqua

Fortschreitend ebenso die "Aquaisierung" der Software, die meisten Dialoge sollen mittlerweile den nativen Mac OS X-Look bieten. Zusätzlich gab es eine Vielzahl von Bugfixes und Performance-Verbesserungen.

Download

Die zweite Development Preview von OpenOffice.org für Mac OS X steht ab sofort in Ausführungen für Intel und PowerPC-Prozessoren zum Download bereit. Schon bisher gab es mit Neooffice eine native Portierung von OpenOffice.org, diese fand allerdings außerhalb des eigentlichen Projekts statt und ist üblicherweise nicht auf dem aktuellsten Stand der Entwicklung. (red)

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