Die Materialkosten des iPhones...

9. Jänner 2008, 11:46
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Liegt je nach Ausführung zwischen 200 und 220 US-Dollar - Selbst mit Fertigung und Vertrieb bleibt noch satter Gewinn für Apple

Es gehört bereits zu den fixen Ritualen rund um die Release neuer Hardware: Diverse Unternehmen schnappen sich das frische Gerät und zerlegen es. Dabei geht es aber weniger um die Lust am Basteln, sondern viel mehr darum, anhand der verbauten Komponenten den reinen Hardwarepreis ermitteln zu können.

Auseinandernehmen

So verwundert es nicht sonderlich, dass es auch bei Apples neuem iPhone nicht lange gedauert hat, bis eine entsprechende Einschätzung kursiert, und zumindest eins lässt sich aufgrund der verfügbaren Daten schon recht deutlich sagen: Apple dürfte mit jedem verkauften Gerät einen satten Gewinn einfahren.

Preise

Denn der reine Materialpreis liegt laut den Schätzungen von Portelligent gerade mal bei 200 (für die 4 GByte-Variante) bzw. 220 (8 GB) US-Dollar. Selbst wenn man hier noch die Fertigungskosten sowie die Ausgaben für Vertrieb und Marketing sowie die Entwicklungskosten dazu rechnet bleibt noch ein erheblicher Fettpolster.

Prognose

Für David Carey, CEO von Portelligent entspricht das in etwa dem, was man vorab prognostiziert hat. Apples Gewinnmarge liege immer so rund um die 50 Prozent des Verkaufspreises. Im konkreten Fall endet der Geldsegen für den Hardwarehersteller aber noch nicht mit dem Verkauf des Gerätes, auch eine Beteiligung an den laufenden Gesprächsgebühren hat man sich ja gesichert.

Display

Den Löwenanteil der Hardwarekosten macht dabei das Display aus, das von der deutschen Firma Balda gestellt wird, rund 60 US-Dollar soll ein Stück kosten. Die - wie bereits berichtet - ARM-CPU kommt von Samsung, das sich also auch bei jedem verkauften iPhone mitfreuen kann. (red)

  • Die Innereien eines iPhones
    foto: anandtech

    Die Innereien eines iPhones

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