Erfolgreicher Filmstart: "Sicko"

10. Juli 2007, 19:11
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Michael Moores Dokumentation hat am Wochenende nach "Fahrenheit 9/11" den zweiterfolgreichsten US-Start eines Dokumentarfilms verbuchen können

Los Angeles - Der Film über das marode amerikanische Gesundheitswesen spielte auf nur 441 Leinwänden von Freitag bis Sonntag immerhin 4,5 Millionen Dollar (3,31 Mio. Euro) ein.

Wie die Produzenten der "Weinstein Company" am Montag bekanntgaben, hatte zuvor nur Moores Doku "Fahrenheit 9/11" bei ihrem Kinodebüt mehr Geld eingebracht. In dieser Woche soll "Sicko" auf zusätzlich 200 Leinwänden und in den kommenden Wochen landesweit in noch mehr Kinos gezeigt werden.

In dem Dokumentarfilm prangert Moore die schockierenden Mängel des Gesundheitssystems seiner Heimat an. Der Filmemacher hat für sein Werk "Bowling for Columbine", das sich gegen den Waffenwahn der USA richtet, einen Oscar erhalten. Für "Fahrenheit 9/11" über die Terroranschläge vom 11. September 2001 wurde er 2004 mit der Goldenen Palme von Cannes geehrt. (APA/dpa)

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    foto: imdb
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