Elf Tote bei Autobombenanschlag

5. Juli 2007, 17:07
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Mordanklage gegen US-Soldaten

Bagdad - Bei einem Autobombenanschlag nahe eines Marktes in Bagdad sind am Montag mindestens elf Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt worden. Wie Sicherheitskräfte mitteilten, ereignete sich der Anschlag im dicht bevölkerten Viertel El Nidawi im Norden der irakischen Hauptstadt. Das Viertel ist den Angaben zufolge eine Hochburg schiitischer Milizen.

In Bagdad wurde am Montag ein US-Soldat wegen vorsätzlichen Mordes an einem irakischen Zivilisten angeklagt, wie die US-Armee mitteilte. Dem Unteroffizier, der in Untersuchungshaft genommen wurde, wird zudem Falschaussage und Justizbehinderung vorgeworfen. Er soll den Angaben zufolge eine Waffe neben dem von ihm getöteten Iraker deponiert haben, um die Tat wie Notwehr erscheinen zu lassen. Die Tat ereignete sich demnach im Frühjahr in Iskandariyah 50 Kilometer südlich von Bagdad. Laut US-Armee ist der Mann bereits der dritte Soldat, der sich wegen Mordes an Irakern vor Gericht verantworten muss. (APA)

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