Salzburg Airport lässt verbotene Reisegegenstände nachsenden

11. Juli 2007, 10:53
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Was nicht ins Handgepäck darf, kommt auf Wunsch mit der Post nach Hause

Salzburg - Der Flughafen Salzburg bietet jetzt ein neues Service für seine Kunden: Alle Gegenstände, die nicht ins Handgepäck dürfen - wie Messer, Feilen und Flussigkeitsbehälter ab 100 Milliliter Fassungsvermögen - werden auf Wunsch der Passagiere gegen eine Gebühr von zehn beziehungsweise 15 Euro per Post nach Hause geschickt. Das teilte Flughafen-Prokurist Rudolf Lipold am Montag mit.

Bisher konnten die Passagiere die "gefährlichen" Gegenstände gegen einen Kostenersatz von zwei Euro hinterlegen. Pro Woche sind das laut Securitas-Objektmanager Anton Erlmoser 50 Reiseutensilien. Dabei handelt es sich vorwiegend um Produkte, von denen sich ihre Besitzer nur schwer trennen konnten, wie zum Beispiel teure Weine, Cremes, Parfüme und Lippenstifte. Das neue Service sei vor allem für jene Touristen und Geschäftsreisende ein Vorteil, die in Salzburg einkaufen, hieß es. Die Kosten für die Nachsendung betragen zehn Euro für ein gepolstertes Luftkuvert und 15 Euro für eine Postbox.

"Vorreiterrolle"

Der Salzburger Flughafen übernehme mit diesem Service eine Vorreiterrolle, sagte Pressesprecher Alexander Klaus. Das neue Angebot wurde bereits in einem Probebetrieb ab 15. Juni getestet und rund zehn Mal in Anspruch genommen. "Die ersten Erfahrungen sind sehr positiv", sagte Michael Mayr, Regionalleiter West von der Firma "Securitas", die für die Personen-Sicherheitskontrolle am Airport Salzburg zuständig und jetzt auch mit der Nachsendung der an Bord verbotenen Gegenständen betraut ist. (APA)

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