Serbien: 20 Tonnen tote Fische durch giftige Industrieabwässer

4. Juli 2007, 09:27
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Ökosystem braucht zehn Jahre um sich zu erholen

Belgrad - In einem Fluss im Osten Serbiens sind rund 20 Tonnen Fisch offenbar durch giftige Industrieabwässer umgekommen. Ein Mitarbeiter des serbischen Umweltministeriums erklärte am Montag, der Zwischenfall im Fluss Beli Timok vom Wochenende habe "massive Ausmaße". Der Fluss sei vermutlich über das örtliche Kanalsystem verseucht worden, das mit dem Industriegebiet in der Stadt Knjazevac verbunden sei.

Welche Chemikalie die Umweltkatastrophe auslöste, war zunächst nicht bekannt. Örtliche Medien zitierten Experten mit der Einschätzung, das Ökosystem im Beli Tomik werde mindestens zehn Jahre brauchen um sich zu erholen.(APA,ag.)

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