Bankräuber liefen vor "Auszahlung" davon

2. Juli 2007, 15:25
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Offensichtlich Unbewaffnete dürften beim Überfall die Nerven verloren haben

Wien - Zwei Bankräubern ist am Montag in der Früh die "Auszahlung" in einem Geldinstitut in Wien-Penzing offenbar zu langsam gegangen. Ein Kassier hatte den Männern gesagt, er müsse die Kassenlade mit einer Tastenkombination entsperren. Das dürfte den Täter zu lange gedauert haben - sie flüchteten ohne Beute in unbekannte Richtung, sagte Oberst Roland Frühwirth von der Kriminaldirektion 1 (KD 1) der APA.

Kassier bedroht

Kurz nach 8.00 Uhr betrat einer der beiden die Filiale der "Erste Bank" in der Hütteldorfer Straße 85 und ging laut Polizei zielstrebig zum Schalter, sein Komplize wartete draußen. Der Räuber in der Bank forderte Bargeld und gab dem Kassier zu versehen, dass er eine Waffe bei sich trage. Zu Gesicht bekommen hat der Angestellte einen Revolver allerdings nicht, so Frühwirth.

Weil der Kassier erst den Code eintippen musste, wurde der Kriminelle nervös, vermutete der Ermittler. Die beiden 20 bis 25 Jahre alten und etwa 1,80 Meter großen Täter flüchteten. Verletzt wurde bei dem Überfall niemand.

Einer der Gesuchten war mit einem dünnen Strickpulli, dunkler Jogginghose und weißen Sportschuhen bekleidet. Er trug eine Sonnenbrille und eine grüne-orange Schirmkappe. Sein Komplize trug laut Polizei blaue Jeans, dunkle Schuhen, Schirmkappe und Strickweste, deren Kragen er über Kinn und Mund hochgezogen hatte. (APA)

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