Große Private-Equity-Häuser wollen Image aufpolieren

23. Juli 2007, 14:39
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Fachgruppe "Large Buy-out" im Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften

Frankfurt - Die großen Private-Equity-Fonds wollen im Branchenverband BVK künftig ein größeres Gewicht einnehmen und so das negative Ansehen von Finanzinvestoren in der Öffentlichkeit verbessern. Insgesamt zehn Häuser - darunter Allianz Capital Partners, Apax und Blackstone - hätten sich zur Fachgruppe "Large Buy-out" zusammengeschlossen, teilte der Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften (BVK) am Wochenende mit.

Geplant sei ein verstärkter Dialog mit der Öffentlichkeit und bessere Informationen über die Branche. Dies solle unter anderem über das Internet, Veranstaltungen und unabhängige Studien erreicht werden.

Finanzinvestoren stehen seit langem am Pranger - Politiker und Gewerkschaften werfen ihnen vor, auf Kosten der Beschäftigten Firmen zu restrukturieren und hohe Renditen zu kassieren.

Weitere Mitglieder der neuen BVK-Fachgruppe sind den Angaben zufolge Advent, Bain Capital, BC Partners, CVC, KKR, Permira und die Texas Pacific Group. (APA/Reuters)

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