Betonbrocken auf Autobahn geworfen: Lenker verletzt

3. Juli 2007, 09:30
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Unbekannter Täter - Ein Beifahrer hätte den Vorfall nicht überlebt

Wels - Ein Pkw-Lenker ist in der Nacht auf Montag von einem Betonbrocken, den vorerst unbekannter Täter auf die Innkreisautobahn (A8) im Bereich von Wels in Oberösterreich geworfen haben, verletzt worden. Wäre eine weitere Person mitgefahren, hätte der Zwischenfall für sie unter Umständen tödlich geendet, erklärte Heide Klopf von der Sicherheitsdirektion im Gespräch mit der APA.

Kopfstütze weggerissen

Zwei Leitpflöcke und der Brocken mit einem Durchmesser von 20 Zentimeter landeten kurz vor Mitternacht auf der Autobahn. Das Geschoss durchschlug die Windschutzscheibe des Pkw und riss die Kopfstütze weg. Der 26-jährige Lenker aus dem Bezirk Braunau kam mit Schnittverletzungen am rechten Unterarm davon. Für einen Beifahrer hätte der Zwischenfall mit schweren Verletzungen oder tödlich geendet, so Klopf. Am Fahrzeug entstand Totalschaden.

Rund eineinhalb Stunden später wurden zwei Steine, die Abdeckung eines Schachts und eine Zeitungsbox auf die A8 geworfen. Drei Autos, die über die Gegenstände wurden beschädigt. Für die kommende Nacht hat die Polizei eine verstärkte Streifentätigkeit angekündigt. (APA)

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