Palästinenser wegen Anschlags zu elf Mal lebenslänglich verurteilt

5. Juli 2007, 14:15
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Israelisches Gericht spricht Urteil zu Attentat vom April 2006

Jerusalem - Wegen seiner Beteiligung an einem Selbstmordanschlag, bei dem im April 2006 in Tel Aviv elf Menschen getötet worden waren, ist ein Palästinenser zu elf Mal lebenslänglich verurteilt worden. Das Militärgericht befand Mohammed Amudi aus Birkin im Westjordanland am Sonntag nach Armeeangaben schuldig, sich an dem Anschlag beteiligt zu haben.

Damals war in einem Schnellimbiss am alten Busbahnhof von Tel Aviv ein Sprengsatz explodiert. Dutzende Menschen wurden verletzt. Zu dem Anschlag hatte sich die radikale Bewegung Islamischer Jihad bekannt, die für zahlreiche Attentate in Israel verantwortlich ist. (APA)

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