Unwetter in Texas kosteten elf Menschen das Leben

2. Juli 2007, 16:05
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Drei Tote bei Waldbrand im US-Bundesstaat Utah

Neola/Weatherford/USA - Heftige Unwetter haben im US-Staat Texas seit der vergangenen Woche mindestens elf Menschen das Leben gekostet. In einigen Gebieten ging das Hochwasser am Wochenende zurück und die Menschen konnten in ihre Häuser zurückkehren. Sie blickten allerdings mit Sorge auf den Fluss Brazos, dessen Pegel nach der Öffnung eines Damms auf bis zu acht Meter ansteigen sollte.

Die Behörden forderten die Bewohner entlang des Flusses auf, höheres Gebiet aufzusuchen. Der Fluss hatte am Donnerstag seinen Höchststand von 8,20 Meter erreicht. Daraufhin waren 2.000 Menschen aus ihren Häusern in Sicherheit gebracht worden. In Marble Falls waren 100 Menschen den vierten Tag in Folge von der Außenwelt abgeschnitten. Die Katastrophenschutzbehörden erklärten jedoch, alle seien in Sicherheit, es gebe Strom und Trinkwasser. Zwei junge Männer, deren Auto am Donnerstag in einem Flussarm gefunden wurde, gelten weiter als vermisst.

Meteorologen rechneten in Nordtexas und der Mitte Missouris mit weiteren Regenfällen. In Südkansas rief Gouverneurin Kathleen Sebelius für zwölf Bezirke den Notstand aus.

Tod bei Arbeit auf Heufeld

Bei einem Waldbrand im US-Bundesstaat Utah sind drei Männer ums Leben gekommen, die auf einem Heufeld gearbeitet haben. Nur ein elfjähriger Bub überlebte nach Angaben der Polizei. Das Feuer habe sich so schnell ausgebreitet, dass es für die Gruppe völlig überraschend über den Berg gekommen sei, sagte ein lokaler Bezirks-Sheriff.

Der Brand erfasste 60 Quadratkilometer eines Gebiets im äußersten Nordosten von Utah, darunter auch Teile des Nationalparks Ashley. Gouverneur Jon Huntsman bat um Bundeshilfe, um die schwierige Situation unter Kontrolle zu bringen.

Der schwere Waldbrand am kalifornischen Lake Tahoe ist unterdessen nach einem sechstägigen Großeinsatz tausender Feuerwehrleute fast gelöscht. Den Behörden zufolge war der Brand durch ein Lagerfeuer oder eine weggeworfene Zigarette ausgelöst worden. Über 270 Wohnhäuser und andere Gebäude auf einer Fläche von 1250 Hektar sind dem Feuer zum Opfer gefallen (APA)

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