Syrien hält Blair als Nahost-Gesandten für gänzlich ungeeignet

3. Juli 2007, 14:14
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"Lügner" mit "dem Blut Unschuldiger an den Händen"

Damaskus - Syrien hält den ehemaligen britischen Premierminister Tony Blair als Nahost-Sondergesandten für ungeeignet. Ein Mann mit "dem Blut Unschuldiger an den Händen" könne nicht Botschafter des Friedens sein, hieß es am Samstag in der staatlichen Zeitung "Tischrin". Dabei wurde Blair auch noch als Lügner und Vertreter einer "extremistischen rechten Ideologie" bezeichnet. In vielen arabischen Staaten werden Blair seine engen Beziehungen zu US-Präsident George W. Bush und die britische Beteiligung am Irak-Krieg vorgehalten.

Das aus den USA, der EU, den Vereinten Nationen und Russland bestehende Nahost-Quartett hatte Blair noch am Tag seines Rücktritts vom Amt des Regierungschef am Mittwoch zum Sondergesandten ernannt. Der bisherige britische Premierminister werde sich um internationale Unterstützung für die Palästinenser bemühen und Pläne zur Förderung der palästinensischen Wirtschaft entwickeln, hieß es in einer Erklärung. (APA/AP)

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