US-Militär: 26 Extremisten getötet, Iraker: Zivilisten

3. Juli 2007, 15:30
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17 festgenommen - Verbindungen zu "iranischen Terrornetzwerken" vorgeworfen

Bagdad - Die USA haben nach eigenen Angaben bei einer Razzia im Bagdader Armenviertel Sadr City 26 Extremisten getötet. Die Kämpfer hätten Verbindungen zu "iranischen Terrornetzwerken" gehabt, teilte das US-Militär am Samstag mit.

Die Razzia habe am frühen Morgen in dem vorwiegend von Schiiten bewohnten Viertel stattgefunden. Das Militär habe dabei vier Autos ins Visier genommen, die Netzwerken "geheimer Zellen" zugeordnet worden seien. 17 Extremisten seien zudem festgenommen worden.

Irakischen Sicherheitskreisen und Krankenhausmitarbeitern wurden Zivilisten getötet: Es habe acht Tote und 20 Verwundete gegeben, hieß es. Unter den Toten seien allein drei Mitglieder einer Familie, erklärten irakische Beamte: Vater, Mutter und ein Sohn. US-Panzer hätten zudem Häuser, eine Bäckerei und andere Läden beschädigt.

Die irakischen und US-Truppen gehen in jüngster Zeit verstärkt gegen Extremisten in dem nordöstlichen Stadtteil der irakischen Hauptstadt vor. Aufständische in Sadr City schmuggeln nach US-Angaben Waffen aus dem Iran in den Irak und werden in Lagern im Nachbarland ausgebildet. (APA/red)

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