Anschläge in London

5. Juli 2007, 14:09
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Juli 1982: Die nordirische IRA tötet bei zwei Bombenanschlägen in Londoner Parkanlagen elf Menschen und verletzt 50 weitere.

April 1992: Eine Autobombe explodiert im Londoner Bankenviertel. Drei Menschen sterben, 91 werden verletzt.

Februar 1996: Die IRA zündet in den Londoner Docklands eine Bombe. Zwei Menschen sterben.

7. Juli 2005: Vier islamistische Selbstmordattentäter sprengen sich in U-Bahnen und in einem Bus in die Luft. 52 Menschen werden getötet, 700 weitere verletzt.

21. Juli 2005: Neuerlicher Anschlag auf drei U-Bahnen und in einem Bus. Die Sprengsätze detonieren allerdings nicht richtig. Alle mutmaßlichen Rucksackbomber werden verhaftet. Sie stehen derzeit in Großbritannien vor Gericht.

10. August 2006: Die britische Polizei verhindert nach eigenen Angaben Anschläge auf bis zu zehn Passagierflugzeuge. Die Maschinen hätten von Islamisten auf dem Weg in die USA mit Flüssigsprengstoff über dem Atlantik in die Luft gesprengt werden sollen. 24 Verdächtige werden verhaftet. Weltweit werden Bestimmungen für Handgepäck bei Flugreisen verschärft.

29. Juni 2007: Die Polizei verhindert zwei Jahre nach den Anschlägen vom Juli 2005 erneut eine Attacke: In der Londoner Innenstadt wird ein Sprengsatz in einem Auto entschärft. (red/DER STANDARD, Printausgabe, 30.6./1.7.2007)

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