ATX folgt negativen internationalen Vorgaben

3. Juli 2007, 16:17
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Ein Kommentar von Gernot Jany aus dem Equity Weekly der Erste Bank

Der ATX konnte sich auch diese Woche nicht von den internationalen Vorgaben abkoppeln und schloss um -1,76% leichter. Insbesondere zu Wochenbeginn war der Wiener Leitindex stark unter Druck, schaffte jedoch in der Wochenmitte den Rebound.

Am stärksten konnte diese Woche die Aktie von bwin zulegen (+4,3%), die vor allem durch Nachrichten über die Fortsetzung von Vertragsverletzungsverfahren im Glückspielbereich gegen einzelne Länder positiv beeinflusst wurde.

Unsere neue Kaufempfehlung, die Österreichische Post, konnte den seit einem Monat bestehenden Seitwärtskanal durchbrechen und ging diese Woche um 4% fester aus dem Handel. Bei der Intercell gab es in dieser Woche keine wesentlichen Neuigkeiten. Der Anstieg von +3,8% stellt somit eine Gegenbewegung zu den Kursverlusten der letzten Woche dar.

Verlierer der Woche war die Erste Bank (-4,7%), gefolgt von Andritz (-3,7%) und EVN (-3,0%), wobei es auch bei diesen Unternehmen keinen wesentlichen Newsflow gab. Nächste Woche stehen nur die Jahreszahlen 2006/07 der Zumtobel auf dem Programm. Aus diesem Grund gehen wir von einer eher ruhigen Handelswoche aus.

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