Journalisten des "Wall Street Journal" streiken wegen Murdoch-Übernahme

4. Juli 2007, 12:00
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200 von 700 Journalisten am Donnerstag nicht zur Arbeit erschienen

New York - Aus Protest gegen die geplante Übernahme durch Medienmilliardär Rupert Murdoch sind am Donnerstag rund 200 Journalisten des Traditionsblattes "Wall Street Journal" nicht zur Arbeit erschienen. "Wir sind überzeugt, dass die verlegerische Freiheit von einem Eigentümer abhängt, der sich der journalistischen Unabhängigkeit verpflichtet fühlt", erklärten die Journalisten laut der Gewerkschaft IAPE. Bei der Zeitung arbeiten rund 700 Journalisten, 600 davon in den USA.

Das "Wall Street Journal" gehört zum Medienkonzern Dow Jones, für den Murdochs News Corp fünf Mrd. Dollar (3,71 Mrd. Euro) geboten hat. Die Dow-Jones-Eigentümerfamilie Bancroft hatte sich nach anfänglichem Widerstand zu Verhandlungen bereit erklärt. Murdoch soll versichert haben, dass die journalistische Unabhängigkeit des Blattes nach der Übernahme gewahrt bleibt. (APA/AFP)

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