Safaripark Gänserndorf wird Naturerlebnispark

4. Juli 2007, 17:08
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Erlebnis-Spaziergänge durch die Tierwelt soll Besucher anziehen - auf Raubkatzen wird verzichtet

St. Pölten - Der seit dem Konkurs vor drei Jahren geschlossene Safaripark Gänserndorf soll als Naturerlebnispark wiederauferstehen. Das Land Niederösterreich stellt über seine Wirtschaftsagentur ecoplus eine hohe Förderung in Aussicht - unter der Voraussetzung, dass auch die Gemeinde in das Projekt des Tierarztes Josef Zoher einsteigt und die Finanzierung mitträgt, erklärte Wirtschaftslandesrat LHStv. Ernest Gabmann (ÖVP) am Donnerstag bei einem Pressegespräch in St. Pölten.

Erlebnisfahrten und Spaziergänge durch die Tierwelt

Die Österreichische Hotel- und Tourismusbank (ÖHT) wurde mit der Projektprüfung betraut: Laut Prokurist Wolfgang Kleemann soll ein Naturerlebnis durch Spaziergänge - und auch Fahrten auf Traktoren mit offenen Anhängern - durch das wunderschöne Areal angeboten werden, bei denen jede Menge Tiere - u.a. heimisches und Steppenwild, Kamele, Lamas, Emus, Präriehunde, Ponys, Esel und Elefanten - zu beobachten sind. Auf Raubkatzen und haltungsintensive Tiere wird verzichtet. Das so genannte Affenhaus - die Firma Baxter zahlt monatlich 19.000 Euro für die Fütterung der Schimpansen - bleibt unverändert bestehen.

Das Konzept erfordere nur geringfügige Adaptierungen, den Investitionsrahmen bezifferte Kleemann mit 1,132 Mio. Euro.

Ecoplus: Konstruktives Gespräch

Die Voraussetzungen für eine Förderzusage des Landes Niederösterreich sind am Donnerstag Gemeindevertretern und Betreiber Josef Zoher vorgestellt worden. Ecoplus-Geschäftsführer Helmut Miernicki berichtete der APA von einem "konstruktiven Gespräch" zwischen den Beteiligten. Eine finanzielle Zusage seitens der Gemeinde habe es vorerst nicht gegeben. Die Causa soll im Herbst im Gemeinderat diskutiert werden.

Das Land Niederösterreich hat am Donnerstag über seine Wirtschaftsagentur ecoplus eine Förderung für den vor drei Jahren geschlossenen Safaripark Gänserndorf in Aussicht gestellt. Dieser solle als Naturerlebnispark wiederauferstehen. Voraussetzung sei, dass auch die Gemeinde in die Initiative des Tierarztes Josef Zoher einsteigt. 250.000 Euro müsse die Gemeinde aufbringen und sich mit 25 Prozent am Projekt beteiligen. (APA)

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