Same, same but different

3. Juli 2007, 17:00
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Eine Ausstellung im designforum zeigt Alltagsgegenstände aus vierzehn Ländern, die gleich und doch verschieden sind

"Gleich und doch verschieden - Gegenstände aus dem glokalen Alltag", so lautet der Titel der derzeitigen Ausstellung im designforum Wien. Glokal ist dafür ein Kunstbegriff, der sich aus den Begriffen "lokal" und "global" zusammensetzt und der auf die Wechselwirkung zwischen globalen und lokalen Handlungen und Entwicklungen, Ideen und Entscheidungen verweist.

Sich ernähren, reinigen, fortpflanzen, ausruhen, kommunizieren, amüsieren oder sich vor Gefahren schützen, das alles sind Grundbedürfnisse, die sich die gesamte Menschheit teilt. Aber auf welche Weise und mit welchen Techniken wir dies bewerkstelligen, ist zumeist von geografischen, klimatischen, wirtschaftlichen oder kulturellen Umständen beeinflusst.

Für ein und denselben Zweck gibt es unterschiedliche Lösungen. Jedes Land hat, trotz globalen Einflusses, seine eigenen Gebrauchsobjekte und Werkzeuge, um alltägliche Handgriffe zu erledigen.

Die Ausstellung bietet einen kleinen Einblick über unterschiedliche und doch gleiche Alltagsgegenstände. Die beiden Österreicher Uli Marchsteiner, Designer und Kurator der Ausstellung und Leo Schatzl, Künstler und Fotograf untersuchten den Alltag in vierzehn Ländern, verteilt auf fünf Kontinenten. Sie besuchten Städte, Dörfer und Siedlungen und sammelten die in der Ausstellung gezeigten Gegenstände auf Märkten, in Warenhäusern und Geschäften.

Trotz der 400 gezeigten Objekte, handelt die Ausstellung von den Menschen und ihrem Können, Gegenstände zu entwerfen, zu produzieren und zu benutzen: auf verschiedene Art, aber um gleiche Grundbedürfnisse zu befriedigen.(ost)

  • Gleich und doch verschieden
Designforum im Museumsquartier
Bis 16. September 2007
designforum
    foto: designforum/josep casanova

    Gleich und doch verschieden
    Designforum im Museumsquartier
    Bis 16. September 2007
    designforum

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