Microsoft-Sicherheitsexperte: Einer der "miesesten Wissenschafts-Jobs"

25. Oktober 2007, 11:15
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"So als würde man jeden Tag ein großes Schild mit der Aufschrift "Hack me" vor sich hertragen

Sicherheitsexperte bei Microsoft ist einer der "miesesten Wissenschafts-Jobs, die man machen kann" - zu diesem Ergebnis kommt das populärwissenschaftliche Magazin Popular Science bei seiner jährlichen Liste zum Thema.

Gefahrgut-Taucher, Tierpräparator und Co.

In der Liste der Top Ten der miesesten Wissenschaftsjobs kommt man als Sicherheitsexperte bei Microsoft auf den sechsten Platz - geschlagen von Tierpräparatoren, Müllsoziologen, Elefanten-Sterilisierern, Ozeanographen und Gefahrgut-Tauchern. Die Autoren sehen diese Tätigkeiten als jene an, bei denen man nicht annähernd so viel Geld bekommt, wie man eigentlich verdient hätte.

Hack me

Popular Science rückt damit jene Männer und Frauen bei Microsoft in den Mittelpunkt, die im Jahr vermutlich hunderttausende Meldungen, die auf Fehler im Software-Imperium hinweisen, bekommen. Aus Sicht der Autoren handelt es sich bei dieser Tätigkeit um eine nervtötende Arbeit - möglichst schnell Fehler in Windows, im Internet Explorer oder in Office zu beheben, und dies auch noch da es von jedem Programm verschiedene Versionen in unterschiedlichen Sprachen gibt. Außerdem sei man als Microsoft das Zielobjekt der Hacker; MitarbeiterInnen im Sicherheitsbereich zu sein, "bedeute jeden Tag ein großes Schild mit der Aufschrift "Hack me" zu tragen".(red)

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