Samsung Österreich profitiert vom Trend zum Flat-TV

6. Juli 2007, 15:07
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Vernetztes Heim und umweltfreundliche Technologien sollen Haushaltsmarkt treiben

Seit dem Herbst 2006 kümmert sich Samsung Österreich selbst um den Vertrieb der eigenen Produkte, seitdem wurde die Mitarbeiterzahl auf 100 fast verdoppelt und ein kräftiges Umsatzplus hingelegt. Von Wien aus werden auch die Schweiz und zehn Südosteuropäische Länder betreut. Insbesondere vom Boom bei Flachbildschirmen habe man profitiert, wo Samsung laut GfK mit einem Marktanteil von 22,4 Prozent mittlerweile die Nummer 1 ist. Dahinter folgen Philips und Sony.

Die begehrtesten Geräte

Die begehrtesten Geräte sind derzeit 32-Zoll-Fernseher, also genau die Dimension, die auch bei Röhrenfernsehern am stärksten nachgefragt wurde. Aber ein Trend hin zu 40 und 42-Zoll-Geräten sei bemerkbar, so Österreich-Chef Thomas Ferrero Mittwochabend im Gespräch mit der APA. Fertigungsstätten in Westeuropa hat Samsung keine mehr, das nächstgelegene Werk liegt in der Slowakei.

Trand zu Premium-Handys

Am Handymarkt sieht Ferrero einen Trend hin zu Premiumgeräten, die nicht über einen Handyvertrag, sondern unabhängig davon erworben werden. Bei MP3-Playern hofft er, dass mobiles TV hier zu einer verstärkten Nutzung von Videoplayern führen werde. In Asien - der Hauptsitz von Samsung ist in Korea - sei zumindest schon mobiles Video weit verbreitet.

Das "vernetzte Heim"

Im Bereich Haushalt setzt Samsung auf das "vernetzte Heim". Trendsetter sei hier ebenfalls Asien, wo mittels Fernbediehnung die Klimaanlage genauso gesteuert werde wie etwa der Fernseher. Ein weiterer Markttreiber seien umweltfreundliche Technologien. So setzt Samsung etwa auf Silber zur Wasseraufbereitung. Das Edelmetall tötet Mikroorganismen ab und wird in Kühlschränken und Waschmaschinen eingesetzt.(APA)

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