Darabos verteidigt sich: "Maximum herausgeholt"

5. Juli 2007, 10:12
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Die Flugzeuge können "mehr, als wir brauchen" - Schützenhilfe durch Kommandant Günter Höfler

Er habe in Sachen Eurofighter das "Maximum herausgeholt, was herauszuholen war", sagte Verteidigungsminister Norbert Darabos in der ZIB 2. Diese "klare Kostenreduktion" (15 statt 18 Jets) müsse auch die ÖVP anerkennen.

Die sechs Flugzeuge der Tranche I seien keineswegs alt, sie hätten nur 200 Flugstunden absolviert. Die Jets seien nach wie vor "überqualifiziert und können mehr, als wir brauchen".

Bericht des Untersuchungsausschusses

Warum er nicht den Bericht des U-Ausschusses abgewartet habe? Die Ergebnisse des Ausschusses seien eh eingearbeitet worden, aber zum Schluss sei klar gewesen, dass "die Luft im Ausschuss draußen war".

Höfler: Luftraumüberwachung mit 15 Jets möglich

Schützenhilfe erhält Darabos überraschend vom Kommandant des Streitkräfte-Führungskommandos Günter Höfler. Waren die ersten Meinungen von Militärexperten zur verminderten Eurofighter-Stückzahl durchwegs ablehnend, äußert sich Höfler im Ö1-Frühjournal positiv. Die Luftraumüberwachung mit 15 Jets werde ohne weiteres möglich sein. Der Eurofighter sei auf 6.000 Flugstunden ausgelegt, in den ersten 30 Jahren seien 3.000 Stunden verplant. Das bedeute, dass man die gleiche Leistung erwarten könne wie mit 18 Jets.

Notwendig sei die flexible Handhabung der Dienstpläne und Flugeinteilung. Schwer zu schätzen seien die Betriebskosten, so Höfler. (red)

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    Die Ergebnisse des Untersuchungs-Ausschusses seien von ihm eingearbeitet worden, sagt Norbert Darabos. Aber zum Schluss sei klar gewesen, dass "die Luft im Ausschuss draußen war"

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