Escada erwartet rote Zahlen

23. Juli 2007, 13:16
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Luxusmode-Hersteller will seine Marke stärken und Geschäft mit Accessoires ausbauen

München - Der neue Vorstandschef des Luxusmode-Herstellers Escada, Jean-Marc Loubier, will den Konzern umbauen und rechnet wegen der daraus entstehenden Belastungen mit roten Zahlen. Das Geschäftsjahr 2006/07 werde wohl mit einem Verlust von 25 Mio. Euro enden, teilte das Unternehmen aus Aschheim bei München am Donnerstag mit.

Der Konzernumbau koste allein 35 Mio. Euro, hinzu kämen negative Steuereffekte von voraussichtlich 14 Mio. Euro. Escada will unter anderem seine Marke stärken und das Geschäft mit Accessoires ausbauen.

Im zweiten Quartal verzeichnete Escada einen Umsatzanstieg von mehr als zehn Prozent auf 183 Mio. Euro. Das operative Ergebnis (Ebitda) fiel aber leicht auf 16 Mio. Euro.

Vorbörslich sind die Escada-Aktien Donnerstagfrüh nach dieser Bekanntgabe bei Lang & Schwarz auf 33,50 zu 34,50 (35,00) Euro gefallen. (APA/Reuters/dpa-AFX)

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