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18. Juli 2007, 19:17
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Im siebten Jahr des Konkurses gegen die YLine wird den Konkursgläubigern nun eine Zwischenverteilungsquote von 22 Prozent versprochen

Im siebten Jahr des Konkurses gegen die YLine Internet Business Services AG (5 S 406/01t) – aus dem Dunstkreis YLine Web Access Services AG (5 S 465/01v), FirstInEx Internet Services AG (4 S 125/05t), AMIS Financial Consulting AG (36 S 42/05x), AMIS Asset Management Investment Services AG (36 S 41/05z), i.online software ag (2 S 589/01g, alle HG Wien), Grasser, Rumpold, Lielacher und dem begehrten Verein zur Förderung der New Economy – wird den Konkursgläubigern nun eine Zwischenverteilungsquote von 22 Prozent versprochen. News: "Die YLine hat in den wenigen Jahren ihres Bestehens seit 1998 nichts produziert, aber dafür viel Geld kassiert." Laut Sachverständigem Dr. Thomas Keppert liegt "ein kridaverdächtiges Handeln in Form des übermäßigen Aufwandtreibens sowie Verschenkens bzw. Unbrauchbarmachens von Vermögen vor". Es gilt die Unschuldsvermutung.

  • In Gerersdorf bei Güssing sitzt die Güssinger Mineralwasser Gesellschaft m.b.H. (26 S 16/04m, LG Eisenstadt) seit Februar 2004 auf dem Trockenen. Das heißt, neun Prozent der Schulden lassen sich voraussichtlich aufbringen, am 2. Juli wird darüber am Konkursgericht beraten.

  • Einem aufmerksamen Leser verdankt die vorwöchige P&P-Kolume, "Der Fischeflüsterer", das traurige Detail, "dass Dr. Lothar Schwarz (38 S 21/05y, HG Wien) vor rund sieben Monaten an Krebs" verstorben ist. "Aufgrund der Grobkenntnis des Sachverhalts von Dr. Schwarz muss jedoch auch klar festgehalten werden, dass von den Verbindlichkeiten von rund 140.000 Euro der größere Teil aufgrund von Veruntreuung entstanden ist." (Harry Kainz, DER STANDARD, Print-Ausgabe, 28.06.2007)
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